Naturpark Luberon

Lubéron Provence Naturpark (parc naturel) Süd-Frankreich

Der Lubéron, ein sechzig Kilometer langer, auf gut 1100 m ansteigender Bergriegel in der Provence in Südfrankreich, erstreckt sich in West-Ost-Richtung von Avignon zwischen Cavaillon und Manosque.

Im Grand Luberon und im Petit Luberon, den beiden Teilen des südfranzösischen Naturparks(parc nature régional du Luberon) der Provence, bestimmen Atlas-Zedern, Eichenwälder, Lavendelplateaus, trockene Garrigue, kleine Kalkschluchten, Bergwiesen und stille Bachtäler das abwechslungsreiche Landschaftsbild.

Seltene Pflanzen und Tiere im Luberon machen die Region für Naturliebhaber so interessant. Überall findet man verwinkelte Dörfer und Weiler, die allerdings öfter leblos wirken. Viele der einstigen Bewohner des Luberon sind in die Städte und an die Küste gezogen, wo es Arbeit und Einkommen gab.

Nach dem 2. Weltkrieg begannen dann Pariser Intellektuelle und Künstler die verlassenen Bauernhöfe preiswert aufzukaufen. Ihnen folgten stadtmüde, meist wohlhabende Bürger, darunter auch viele Ausländer. Heute wird so manches Anwesen im Luberon anspruchsvoll restauriert oder im alten Stil neu gebaut. Vieler dieser schönen Besitze in malerischen Orten werden ganz oder teilweise vermietet, so zum Beispiel ein Ferienhaus in Bonnieux.

Trotz aller bemühter Anpassung an die Bautradition wirken manche Villen wie Fremdkörper in einer über Jahrhunderte hinweg von bäuerlicher Armut geprägten Region.

In Hügelland vor den Bergen des Luberon trifft man überall auf stolze Bauerngehöfte und hübsche alte Dörfer, wie Bonnieux, Ménerbes, Oppède, Saignon und Lourmarin. Das Bergland des Luberon selber ist fast unbesiedelt. Einige in der Provence selten gewordene Tierarten haben hier ein letztes Vorkommen, wie der Schmutzgeier, der Bonelli-Adler oder der okzitanische Skorpion. Das gesamte Gebirge ist Teil des „Parc Naturel Régional du Lubéron“.

Das Engtal der Combe de Lourmarin trennt den Lubéron in zwei etwas unterschiedliche Teile. Der höhere Grand Lubéron im Osten ist stärker bewaldet, fruchtbarer, wirkt freundlich-anziehend. Das grüne Felstal der Aiguebrun bei Buoux ist von außergewöhnlicher landschaftlicher Harmonie. Der westliche Petit Lubéron zeigt sich vergleichsweise unwirtlich und abweisend.

Die Bergflanken durchziehen hier trockene Felstäler, wie die enge Gorges de Regalon bei Mérindol. Die Kammhöhen sind von Sonne und Wind ausgemergelt und menschenleer. Die erfolgreiche Wiederanpflanzung nordafrikanischer Atlas-Zedern soll der Bodenerosion im Luberon und Austrocknung entgegenwirken.

In der Nähe des Luberon befinden sich weitere sehenswerte Lanschaften: Die Ockerfelsen von Roussillion, der Mont Ventoux, die Fontaine de Vaucluse und der Gorges du Verdon.

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