Saint-Martin-de-la-Brasque gehört zum Parc Naturel Régional du Luberon. Wanderungen auf dem Grand Luberon bieten vielfältige Landschaftseindrücke.

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Natur und Wege

Die Radrundstrecke „ANSOUIS – A vélo, entre terroirs et olives“ führt über die D165 nach Saint-Martin-de-la-Brasque und verlässt den Ort in Richtung D27.

Geschichte

Das frühere Dorf am Ort Le Castelas wurde im 15. Jahrhundert aufgegeben und ist heute verfallen. Die heutige Pfarrkirche Saint-Martin–Saint-Blaise wurde zwischen 1626 und 1629 errichtet, um eine frühere, ruinierte Kirche des Ortes zu ersetzen. Ihr Kirchenschiff ist durchgehend tonnengewölbt, weist ein gebrochenes Profil auf und endet in einer Apsis mit Kalotte. Der Bau besitzt außerdem einen Glockengiebel mit Öffnungen aus dem Jahr 1881.

Die Mairie-École stammt aus dem Jahr 1905 und besitzt eine in den 1970er-Jahren geschaffene Trompe-l’œil-Perspektive. Die Place de la Fontaine befindet sich auf dem Gelände des früheren Friedhofs. Dort erinnert eine Tafel an einen neuen Siedlungsakt von 1506. Beim Lavoir unterhalb der Rue des Crotonnes gab es früher eine große Wiese, auf der Wäsche zum Trocknen ausgebreitet wurde.

Ortsbild

Die Rue des Cataformes endet in einem gewölbten Durchgang, der Soustet genannt wird. Der Brunnen an der Kreuzung der Rue des Treilles und der Rue du Cadran stammt aus dem 16. Jahrhundert. Auf einer hellblauen Fassade im Renaissance-Stil ist eine Sonnenuhr gemalt, die von zwei Engeln umgeben ist.

Alltag und Kultur

Der Marché Paysan de Saint-Martin-de-la-Brasque findet von Mai bis Oktober sonntagvormittags auf der Place du Village statt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vaucluse.

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