Cipières liegt auf einem Aussichtspunkt und bietet einen weiten Blick auf das voralpine Cheiron-Massiv sowie auf das darunterliegende Loup-Tal.
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Kultur und Geschichte
Die heutige Kirche Saint-Mayeul in Cipières wurde zwischen 1564 und 1597 errichtet. Sie ist eine kürzlich restaurierte Barockkirche und besitzt einen mit glasierten Ziegeln gedeckten Glockenturm. Ihr schmiedeeiserner Campanile stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Das Schloss von Cipières wurde bereits ab dem 11. Jahrhundert errichtet. Die eng aneinanderstehenden Häuser des Ortes folgen entlang der Gassen dem Grundriss der ehemaligen Befestigungsmauern. Die barocke Kapelle Saint-Claude beeindruckt durch ihre Größe und Helligkeit. Wegen ihrer Ausmaße und ihres Erhaltungszustands ist auch die Cabane de Pons bemerkenswert.
Cipières war lange für den Weizenanbau bekannt; davon zeugen noch heute zahlreiche Dreschplätze und Steinhütten.
Wandern
Die Wanderung zum Plateau de Calern ist eine mittelschwere, 3- bis 5-stündige Wanderung, die in Cipières beginnt. Ebenfalls in Cipières startet die leichte, 2- bis 3-stündige Wanderung zum Collet des Graus de Pons.
Vom Ausgangspunkt Cipières führt der GR4 direkt auf das Plateau de Calern in Richtung Caussols. Die Wanderung zum Plateau verläuft durch eine Karstlandschaft mit Karrenflächen und Dolinen und führt am Aven des Baudillouns vorbei, dessen Eingangsschacht mehr als 80 Meter tief ist.
Der Fernwanderweg GR51 verläuft durch Cipières. Der GR4 überquert den Loup an der sogenannten römischen Brücke, die im 18. Jahrhundert wiederaufgebaut wurde.
Landschaft und Natur
Der Geocaching-Parcours von Cipières ist in zwei deutlich unterschiedliche Abschnitte gegliedert: Der erste führt in die Berglandschaft und zur Trockensteinbaukultur, der zweite konzentriert sich auf das Dorf. Auf diesem Parcours gelangt man in empfindliche Lebensräume mit zahlreichen geschützten und endemischen Arten.