Die Cascade de Sillans zeigt sich als eindrucksvolles Naturmotiv: An ihr stürzt die Bresque 44 Meter von rosafarbenen Tuff- und Travertinfelsen in ein türkisblaues Becken. Das Belvédère de la cascade bietet einen Panoramablick auf den Wasserfall und das Becken.
Für Besucher von Sillans-la-Cascade steht ein eigener Rundgang zur Cascade de Sillans zur Verfügung. Für den Fall von Brandgefahr gibt es außerdem eine Variante dieses Rundgangs.
Wenn Sie für Sillans-la-Cascade ein Hotel buchen möchten, lässt sich die passende Unterkunft in Ihre Reiseplanung einbeziehen.
Geschichte
Der Besucher-Rundgang nennt den Vorplatz der Eglise Saint Jean Baptiste mit einem Marienaltar von Louis Bréa aus dem Jahr 1501. Die Rue du Porche gilt als mittelalterliches Zentrum von Sillans-la-Cascade und weist ein Tor sowie Häuser aus Tuffstein auf.
Die Eglise Saint Etienne wurde im Mittelalter erbaut und im 19. Jahrhundert um zwei Seitenkapellen sowie einen Glockenturm erweitert. Dessen als Portal gestaltete Basis stammt aus dem Jahr 1880. Die Chapelle Saint Laurent wurde 1858 von Einwohnern von Sillans-la-Cascade erbaut, die gelobt hatten, eine Kapelle zu errichten, falls die Pest das Dorf verschonen würde.
Sillans-la-Cascade ist durch eine befestigte Einfriedung und Wehrtürme geschützt. Das heutige Château de Sillans wurde von Rolland de Sillans um 1800 wiederaufgebaut; zuvor gab es auf dem Gelände weitere Schlösser, darunter eines, das während der Revolution zerstört wurde. Von der Chapelle Saint Laurent bietet sich ein Panoramablick auf das Château de Sillans.
Hinter dem Château birgt die Grand Place eine unter dem Straßenbelag vergrabene steinerne Zisterne. Sie sammelte mithilfe eines hydraulischen Widders Flusswasser, um die Brunnen mit Wasser zu versorgen.
Wege
Der Chemin des remparts führt unter den Wallanlagen hindurch am Fluss entlang bis in die Nähe des Waschhauses. Durch Sillans-la-Cascade führen außerdem Rad- und Mountainbike-Routen.