Seit der Gründung des Parks liegt La Piarre im Gebiet des Parc naturel régional des Baronnies provençales. Vom Dorf bis zum Weiler Château können fünf Waschhäuser (Lavoirs) entdeckt werden; sie stehen mit der früher florierenden Landwirtschaft und dem einst erfolgreichen Silberbergbau des Dorfes in Verbindung. Die Rundwanderung Serre du Charron (Nr. 4) beginnt und endet an der Brücke vor dem Weiler Château in La Piarre und erreicht einen Kamm auf 1.357 Metern Höhe.
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Kultur
Jean-Louis Pons wurde 1761 in La Piarre geboren. Im Laufe seiner Tätigkeit entdeckte er insgesamt 37 Kometen.
Natur
La Piarre gehört zur ZNIEFF des Typs I „Rocher d’Agnielle – Crête Saint-Michel – Chabespan“, einer kontinentalen ökologischen Inventarzone. Diese ZNIEFF umfasst zerklüftete Kalksteinplatten und -kämme, trockene Magerrasen und wärmeliebende Schutthalden; dort wurden sieben besonders schützenswerte Tierarten festgestellt.
La Piarre gehört außerdem zur ZNIEFF des Typs I „Corniches du Duffre et de la Montagne de l’Aup – Versant sud des montagnes de Dindaret et de Peyre Grosse – Serre Embouc“, einer kontinentalen ökologischen Inventarzone. Die ZNIEFF „Corniches du Duffre et de la Montagne de l’Aup“ umfasst trockene Wiesen, Kammrasen, steinige Rasenflächen, kalkhaltige Schutthalden und kleine felsige Lebensräume.
Wandern und Radfahren
Die Rundwanderung Le Duffre (Nr. 3) beginnt und endet am Col d’Arron in La Piarre und erreicht den kahlen Gipfel des Duffre auf 1.757 Metern Höhe. Die Radrundfahrt Tour du Duffre (Nr. 3) führt durch La Piarre und überquert anschließend den Col de Carabès.
Geografische Einordnung
Der Col de Carabès ist ein spektakulärer, auf 1.261 Metern gelegener Übergang für Fahrräder, Motorräder und Autos, der das obere Drômetal und Valdrôme mit dem Buëchtal verbindet.