Geschichte und Kultur

Das Musée de la Mine de Gréasque präsentiert bedeutende Überreste aus der Betriebszeit von 1919 bis 1962. Dazu gehören das Fördergerüst des ehemaligen Schachts und das Maschinengebäude; beide sind als industrielle historische Denkmäler klassifiziert.

Zum Museum gehören außerdem zahlreiche Fahrzeuge und Werkzeuge aus den letzten Bergwerken sowie eine an der Oberfläche rekonstruierte Galerie.

Selbstständige Besichtigungen sind ohne Reservierung möglich, mit Smartphone, Audioguide oder schriftlichen Materialien. Sie dauern etwa eine Stunde bis eine Stunde und 15 Minuten.

Ein Hotel in Gréasque zu buchen, gehört zur persönlichen Reiseplanung und steht neben der Betrachtung der örtlichen Geschichte, Wege und Landschaften.

Wege und Landschaft

Der Sentier de la Mine ist 13,6 Kilometer lang, dauert vier Stunden, weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad und eine blaue Markierung auf und beginnt am Parkplatz des Musée de la Mine in Gréasque. Er führt durch ehemalige Bergbauanlagen, die heute von Wald bedeckt sind.

Die kommunalen Wälder des Parcours du pôle historique minier liegen auf den Überresten der ältesten Bergbausiedlung Europas. Sie eignen sich für Spaziergänge zu Fuß, mit dem Mountainbike und zu Pferd.

Der Parcours VTT verläuft durch einen überwiegend aus Kiefern und Steineichen bestehenden Wald. Seine Varianten reichen von 2,6 bis 9 Kilometern; der Parcours ist zu Fuß, mit dem Mountainbike oder zu Pferd zugänglich.

Der Parcours VTT ist dauerhaft für die Öffentlichkeit geöffnet, außer bei Einschränkungen wegen Waldbrandgefahr.

Zum Parcours VTT gehört das Gelände Tombereau mit einem Rückhaltebecken am Bach und einer Picknickfläche. Auf dem Parcours findet jährlich das Laufrennen „Ronde des mineurs“ statt.

In der näheren Umgebung von Gréasque liegen der Gipfel Tête de l’Hoste und der Berg Montagne du Baou Traouca. In der Umgebung befinden sich außerdem die Gipfel le Ratier und Luminier.

Kultur im Umfeld

Das Musée Granet ist ein Museum in der Umgebung von Gréasque.

Im weiteren regionalen Umfeld von Gréasque liegen die historische Stätte Abbaye du Mont-Sion sowie das Fort Saint-Jean und das Fort Saint-Nicolas; beide sind Forts.

Der ehemalige Bahnhof der Strecke Gardanne–Aubagne diente dem Schienenverkehr für Kohle und Fahrgäste nach Aubagne, Marseille, Gardanne und Aix.

Weitere Ziele: Ceyreste, Maillane, Cornillon-Confoux, Eyguières, Grans, Raphèle-Les-Arles, Martigues, Meyreuil.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bouches Du Rhone.

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