Kultur
Die Chapelle des Pénitents blancs de La Tour wurde durch Erlass vom 18. April 1944 als historisches Denkmal klassifiziert. Ihre Fresken sind seit 1908 als bewegliche Kulturgüter geschützt. Der älteste Bauabschnitt beherbergt eine außergewöhnliche Serie von Fresken aus dem späten 15. Jahrhundert. Der Freskenzyklus umfasst das Jüngste Gericht, die Tugenden, die Laster und Szenen aus der Passion Christi.
In der Kirche Notre-Dame-de-l'Assomption-et-Saint-Martin in La Tour-sur-Tinée befinden sich ein Altarretabel der Rosenkranzkapelle und ein Gemälde zum Rosenkranz.
Die jährlich im April stattfindende Fête de la graine in La Tour umfasst den Austausch von Gemüsesaatgut und Pflanzen sowie einen Erzeugermarkt.
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Geschichte
Die Chapelle Saint-Jean-Baptiste d’Alloche im Viertel La Vignasse ist zu Fuß über den Wanderweg GR 510 erreichbar. In ihrer Hauptbauphase stammt die Kapelle aus dem 14. Jahrhundert; am 14. September 1943 wurde sie als historisches Denkmal klassifiziert.
Im Handwerksviertel Béal sind ehemalige Ölmühlen und Getreidemühlen aus dem 18. Jahrhundert erhalten. Die kommunale Ölmühle, „lou defissi“, ist eine hydraulische Mühle mit einem von oben mit Wasser gespeisten Metallrad mit Schaufeln, das „roda“ genannt wird. Seit 1992 ist sie als „machine à extraire des fluides“ unter den Monuments historiques klassifiziert.
Geografische Einordnung
Der Ortskern von La Tour-sur-Tinée hat seinen mittelalterlichen Charakter mit gepflasterten Gassen und bemalten Fassaden rund um einen zentralen Platz bewahrt.
La Tour-sur-Tinée liegt auf einem Bergrücken über dem Tal. Die Landschaft rund um La Tour-sur-Tinée verbindet bewaldete Gipfel, sanfte Hügel und weite Ausblicke über die umliegenden Reliefs.
Von La Tour aus führen mehrere Wanderrouten, von gemütlichen Rundwegen bis zu sportlicheren Strecken in benachbarte Dörfer.
Weitere Ortsseiten: La Brigue, Berre-Les-Alpes, Roquebillière, Courmes, Cap-D'ail, Saint-Antonin, La Turbie.