Unterkünfte in Céreste
Céreste verbindet ein altes Dorf mit Spuren der Via Domitia, mittelalterlicher Sakralgeschichte und markanten Wegen durch den Luberon. Das alte Dorf umfasst Brunnen, Steinhäuser, enge Gassen und Reste des Schlosses. Die Rue de la Bourgade verläuft auf der Trasse der ehemaligen Via Domitia.
Kultur und Geschichte
Zu den historischen Bauwerken gehört die Église Saint-Michel. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut, später zur Pfarrkirche und 1829 von Monseigneur de Miollis, dem Bischof von Digne, geweiht. Die Chapelle des Pénitents Blancs entstand im 17. Jahrhundert und diente René Char während des Zweiten Weltkriegs als Zuflucht.
Das Prieuré de Carluc umfasst eine mittelalterliche Kapelle, eine in den Fels gehauene Nekropole, die Ruinen zweier weiterer, teilweise in den Fels gehauener Kirchen sowie eine ebenfalls in den Fels gehauene Galerie mit Felsgräbern. Im Mittelalter war das Prieuré aufgrund der Nähe zur ehemaligen Via Domitia eine Station für Pilger auf dem Weg zwischen Spanien und Italien.
Der Pont de la Baou überquert die Encrême in Richtung des Prieuré de Carluc und des Dorfes Reillanne. Früher wurde er „pont romain“ genannt; laut den Archiven soll er tatsächlich um 1740 erbaut worden sein.
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Natur und Wege
Die Route „De La Gardette au Nid d'Amour“ beginnt und endet auf der Place du Général de Gaulle in Céreste-en-Luberon. Die 538 m hohe Gardette-Kamm bietet nach Südwesten einen Panoramablick auf den Grand Luberon, den höchsten Teil des Massivs; der Gipfel Mourre Nègre erreicht 1125 m.
Auch der GR4 bietet schöne Wandermöglichkeiten im Luberon.
Örtliches Leben
Der Markt von Céreste-en-Luberon findet das ganze Jahr über donnerstagmorgens auf der Place du Général De Gaulle statt.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alpes-De-Haute-Provence.
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